Ein Kaninchen-Außengehege besteht im Wesentlichen aus zwei Elementen: einer Schutzhütte und einer kaninchensicheren Umzäunung. Die Hütte muss so beschaffen sein, dass das Kaninchen sie jederzeit nach Belieben aufsuchen kann. Damit sie bei Regen Schutz spendet, ist ein wasserdichtes Dach Voraussetzung. Stellen Sie die Hütte bitte nicht mit unmittelbarem Bodenkontakt auf, sondern etwas erhöht und für die Tiere über eine Rampe leicht zu erreichen.
Das Außengehege selbst muss genügend Platz zum Hoppeln und Ausstrecken bieten: Vier Quadratmeter sind das Minimum für ein Kaninchenpaar; für jedes Tier im Gehege müssen wenigstens zwei Quadratmeter zur Verfügung stehen. Als Untergrund für das Gehege eignen sich Sand und Rasen, sodass die Tiere graben können und sich auf weichem Boden bewegen – reine Steinflächen oder Bodenfliesen tun den empfindlichen Pfoten nicht gut.
Bitte achten Sie darauf, dass das Gehege nicht den ganzen Tag in praller Sonne liegt. Die Kaninchen müssen jederzeit die Möglichkeit haben, einen schattigen Platz aufzusuchen, der ausreichend groß für alle Tiere ist. Auch für anregende Spielmöglichkeiten sollten Sie sorgen. Rascheltunnel etwa werden von Kaninchen gern genutzt; Rampen, Wippen und Röhren aus Naturmaterialien sorgen ebenfalls für Abwechslung im Gehege.