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Eine Nahaufnahme einer Katze vor einen Balkonnetz.

Den Balkon katzensicher machen – eine Loge für die Samtpfote

Aus Sicht der Katze ist der Freigang sicherlich die interessanteste Art, den Tag zu verbringen. Aber aus verschiedenen Gründen ist es nicht möglich, jeder Katze diese Freiheit zu gewähren. Im Mehrfamilienhaus in einer städtischen Umgebung mit viel Straßenverkehr lebt es sich drinnen sicherer. Allerdings ist der freie Zugang zu einem Balkon ein hervorragender Kompromiss, um der Katze in der Wohnungshaltung geschützte Open-Air-Unterhaltung zu bieten. Das Schlüsselwort hier ist „geschützt“: Mach deinen Balkon katzensicher.

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Was bringt der Katze der Balkon?

Vorab gesagt: Eine Wohnungskatze ist keineswegs benachteiligt. Vorausgesetzt, sie kennt keinen Freigang, und seitens des Halters sind die katzengerechte Ausstattung, Verpflegung sowie das Unterhaltungs- und Wellnessprogramm gewährleistet, lebt auch eine Wohnungsmieze ein katzengerechtes, entspanntes Leben in ihrem kleinen Revier.

Ein Balkon allerdings ist ein echter Bonuspunkt, der für die Katze allerlei Mehrwert bereithält:

  • Geräusche: Vogelgezwitscher und Kinderlärm vom Spielplatz sind spannende Eindrücke für das Katzenohr.
  • Witterung: Wind, warme Sonnenstrahlen, Schnee – das abwechslungsreiche Wetter sorgt für Spannung im Katzenleben.
  • Gerüche: Was an Düften unter freiem Himmel die Katzennase erreicht, können wir Menschen mit unserem gering ausgeprägten Geruchssinn uns kaum vorstellen.
  • Beobachtung von Objekten wie Vögeln, Blättern, Passanten, Autos vom Balkon aus ist pures Katzenkino. Bietet der Balkon einen guten Ausguck, ist die Katze auch intellektuell gefordert.
  • Beute: Eine Fliege surrt vorbei oder der Wind spielt mit einem trockenen Blatt? Die Katze spielt mit: Die unvorhersehbaren Bewegungen eines Objekts im Freien sind spannender als jede Stoffmaus.

 

Doch auch hier gilt: Die Sicherheit hat oberste Priorität. Eine Katzensicherung auf dem Balkon ist für Katzenhaushalte Pflicht.

 

 

Warum brauche ich eine Katzensicherung für den Balkon?

Der Katzenschutz dient dazu, den Balkon zur Sicherheit der Katze einzuzäunen. Damit werden spontane Freigänge oder gar Abstürze unterbunden. Denn auch wenn Katzen über erstaunliche körperliche Gewandtheit in Bezug auf Trittsicherheit und Sprungkraft verfügen, sind Kletterpartien in der zweiten Etage oder Ausflüge auf das Dach gefährliche Abenteuer. Je nach baulichen Voraussetzungen dient die Katzensicherung darüber hinaus der Abgrenzung zu benachbarten Balkons – so gerät die Mieze nicht unerlaubt auf fremdes Terrain. Die wichtigste Funktion der Katzensicherung besteht allerdings darin, spontane Unfälle zu vermeiden. Dazu kann es kommen, wenn die Katze sich auf dem Balkon entweder erschreckt und die Flucht ergreift, oder versucht, einem Vogel oder Schmetterling hinterherzuspringen. Weitere Schwachpunkte sind zum Beispiel Balkongeländer in Gitterform mit zu weitem Abstand, durch die die Katze sich hindurchzwängen könnte. Und auch beim Fenster zum Balkon droht Verletzungsgefahr.

 

Infografik zum katzensicheren Balkon.

Accessoires und Katzenschutz auf dem Balkon: Was muss ich beachten?

Welche Mittel du konkret zur Sicherung des Balkons einsetzt, hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab. Kläre aber zunächst mit der Hausverwaltung ab, ob die Anbringung eines Katzenschutzes in deinem Fall überhaupt gestattet ist. Manchmal engen bauliche Voraussetzungen die Möglichkeiten ein, etwa wenn keine Haken angebracht werden dürfen oder das Außenbild der Fassade einheitlich sein muss.

Ist das geklärt, hast du die Wahl zwischen verschiedenen Katzensicherungen:

  • Katzennetz: Solche Netze gibt es in verschiedenen Formaten und sogar als Meterware. Achte auf den Maschenabstand: 3 bis 4 cm für agile, schlanke Katzen, bei kräftigen Exemplaren und Senioren reichen 5 cm. Das Netz muss so angebracht werden, dass es den Balkon komplett umschließt oder eine Loggia frontal abgrenzt. Die Montage erfolgt meist mit Haken und Spanngurten.
  • Sichtschutz: Hat dein Balkon ein Gittergeländer mit großen Abständen, kannst du dort beispielsweise eine Bambusmatte als Barriere einflechten.
  • Fenstersicherung: Oft führt ein Fenster auf den Balkon. Bring eine Fenstersicherung an, damit die Katze nicht versucht, durch ein gekipptes Fenster hinauszuklettern. Gekippte Fenster sind ohnehin extrem gefährlich – lass das Tier nie beim Lüften unbeaufsichtigt.
  • Katzenklappe: Selbst in Glastüren lassen sich – mithilfe eines Glasers – Katzenklappen einbauen. Für eine „Balkonkatze“ genügt dabei ein einfaches mechanisches Modell, durch das die Samtpfote ohne menschlichen Türöffner den Balkon betreten kann.

Nicht nur baulich musst du für Sicherheit auf dem Katzenbalkon sorgen. Das gilt ebenso hinsichtlich der Ausstattung und Nutzung: Bitte deponiere auf dem Balkon keine Plastiktüten, Müllbehälter, Reinigungs- und Düngemittel oder Zerbrechliches.

 

 

Katze auf Balkonien: Der perfekte Außenbereich

Um der Katze auf dem Balkon eine schöne Wellnessoase einzurichten, lass dich inspirieren:

  • Ausguck: Ein erhöhter Aussichtsplatz auf dem Balkon ist ganz wichtig: Ideal ist ein Outdoor-Kratzbaum oder ein auch optisch ansprechendes Stück Naturstamm. Achte auf eine feste Verankerung!
  • Bepflanzung: Bitte verwende auf dem Balkon ausschließlich für Katzen ungiftige Pflanzen. Hierfür eignen sich einjährige Schlingpflanzen, die im Katzenschutznetz auch eine Rankhilfe finden (zum Beispiel Kapuzinerkresse oder Hopfen) und winterharte Pflanzen wie Bambus oder Obstbäumchen. In den Balkonkästen ziehst du Kräuter, ungefährliche Blumen und vielleicht etwas Katzenminze. Pestizide und künstliche Düngemittel sind tabu auf dem Katzenbalkon.
  • Katzenwiese: Über eine kleine „Weide“ freut sich deine Samtpfote ganz besonders. In einer flachen Pflanzschale oder einem mit Teichfolie ausgeschlagenen kleinen Holzkasten kannst du Katzengras, Rasensaat oder Wildblumen ziehen. Auf einem großen Balkon bietet sich ein Hochbeet an; so hat die Katze zugleich einen erhöhten Aussichtsplatz.
  • Schattenplätzchen: Auf einem vollsonnigen Balkon muss die Katze die Möglichkeit haben, sich zwischen einem Sonnenbad und einem Platz im Schatten zu entscheiden.
  • Kratzplatz: Ein Kratzbrett oder eine mit Sisal ummantelte Fläche zur Krallenpflege sollte auf dem Balkon vorhanden sein.
  • Bodenbelag: Belege vielleicht eine Ecke des Balkons mit Holz- oder Korkfliesen. Diese speichern Wärme und die Katze liegt gerne darauf.
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